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GEO verstehen, KI-Sichtbarkeit messen und die richtigen Prioritäten für deine Marketingstrategie setzen.

Immer mehr Entscheidungen entstehen im Dialog mit der KI. Von der ersten Orientierung über die Suche nach passenden Lösungen bis hin zum konkreten Vergleich von Anbietern: Potenzielle Kund nutzen ChatGPT und Co., um sich zu informieren, Optionen abzuwägen und Entscheidungen vorzubereiten.

Damit dein Unternehmen in diesen Gesprächen berücksichtigt wird, braucht es eine Informationsbasis, die auf die Fragen und Bedürfnisse deiner Zielgruppe abgestimmt ist. Diese geht oft über klassische Website-Inhalte hinaus und orientiert sich daran, welche Fragen Nutzer an KI-Systeme stellen.

Entscheidend ist deshalb, bei welchen KI-Anfragen dein Unternehmen sichtbar wird, welche Informationen die KI darüber findet und wo noch Potenziale bestehen.

Dein Einstieg in eine erfolgreiche GEO-Strategie

Du möchtest herausfinden, bei welchen KI-Anfragen dein Unternehmen sichtbar sein sollte und wo die größten Potenziale liegen?

In einem persönlichen Beratungsgespräch besprechen wir deine Ausgangssituation und zeigen dir, wie du mit einem gezielten Prompt-Universum die Grundlage für deine GEO-Strategie schaffen kannst.

Warum KI-Sichtbarkeit anders funktioniert

Klassische Suchmaschinen zeigen eine Auswahl relevanter Websites. KI-Systeme können Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen, Anbieter vergleichen und daraus konkrete Empfehlungen formulieren.

Ein Beispiel: 

Eine Marketingleiterin fragt eine KI:

„Welche CRM-Systeme eignen sich für ein österreichisches B2B-Unternehmen mit 50 Mitarbeitenden und persönlichem Vertrieb?“

Statt selbst mehrere Websites zu vergleichen, erhält sie möglicherweise direkt eine Auswahl passender Lösungen samt Vor- und Nachteilen.

Für Anbieter entstehen dadurch drei unterschiedliche Formen der Sichtbarkeit:

  • Nennung: Das Unternehmen erscheint in einer KI-Antwort.
  • Empfehlung: Es wird als geeigneter Anbieter für eine konkrete Anforderung vorgeschlagen.
  • Quellenreferenz: Die KI verweist auf Inhalte des Unternehmens oder externe Beiträge, in denen es erwähnt wird.

Diese Unterscheidung ist wichtig. Eine Nennung ist noch keine Empfehlung. Und eine Quellenreferenz bedeutet nicht automatisch, dass das Unternehmen als Anbieter berücksichtigt wird.

Wie lässt sich KI-Sichtbarkeit messen?

Anders als bei Google gibt es in KI-Antworten keine einheitliche, dauerhaft gültige Rankingposition. Ergebnisse können je nach KI-System, Fragestellung und Zeitpunkt variieren.

Ein einzelner Test liefert deshalb noch keine belastbare Aussage. Sinnvoller ist eine strukturierte Analyse relevanter Kundenfragen anhand mehrerer Kriterien.

✔️ Nennungsrate: Bei wie vielen relevanten Fragen wird dein Unternehmen genannt?

✔️ Empfehlungsrate: Wie häufig wird es ausdrücklich empfohlen?

✔️ Wettbewerbspräsenz: Welche anderen Anbieter erscheinen bei denselben Fragen?

✔️ Darstellungsqualität: Werden Leistungen und Kompetenzen korrekt wiedergegeben?

✔️ Quellenpräsenz: Welche eigenen oder externen Inhalte werden als Quelle herangezogen?

Entscheidend ist dabei nicht die reine Anzahl an Nennungen, sondern deren geschäftliche Relevanz. Eine Empfehlung bei einer konkreten Anbieterrecherche kann wertvoller sein als mehrere Erwähnungen bei allgemeinen Informationsfragen.

Welche Faktoren beeinflussen KI-Sichtbarkeit?

KI-Systeme können unterschiedliche Quellen und Signale berücksichtigen. Deshalb reicht es nicht aus, einzelne Website-Texte für KI zu optimieren.

Drei Bereiche sind besonders relevant:

Klare Positionierung und relevante Inhalte

Die Website sollte verständlich vermitteln, welche Leistungen bzw. Produkte das Unternehmen anbietet, welche Probleme es löst und für welche Zielgruppen es relevant ist. Präzise Leistungs- bzw. Produktbeschreibungen, konkrete Anwendungsfälle und Antworten auf typische Kundenfragen helfen dabei.

Fachliche Autorität und externe Erwähnungen

Fachartikel, Branchenportale, Medienberichte, Bewertungen und Referenzen können dazu beitragen, dass ein Unternehmen mit bestimmten Kompetenzen in Verbindung gebracht wird. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Erwähnungen allein, sondern auch deren Relevanz und Qualität.

Technische Zugänglichkeit und Aktualität

Eine klare Seitenstruktur, zugängliche Inhalte und konsistente Unternehmensinformationen schaffen wichtige Voraussetzungen für die Auffindbarkeit und Einordnung von Informationen. Technische Maßnahmen allein garantieren jedoch keine KI-Empfehlung.

GEO verbindet damit bestehende Disziplinen wie SEO, Content-Marketing, Positionierung und digitale PR zu einer übergreifenden Sichtbarkeitsstrategie.

Wo solltest du mit deiner GEO-Strategie beginnen?

Bevor Unternehmen Inhalte optimieren oder neue Maßnahmen planen, sollten sie klären, bei welchen Kundenfragen sie überhaupt sichtbar sein möchten.

Ein Industrieunternehmen könnte beispielsweise drei Arten von KI-Anfragen unterscheiden:

Problemorientiert:
„Wie können wir manuelle Produktionsprozesse automatisieren?“

Lösungsorientiert:
„Welche Automatisierungslösungen eignen sich für kleine Produktionsserien?“

Anbieterorientiert:
„Welche österreichischen Unternehmen bieten individuelle Automatisierungslösungen an?“

Die Fragen spiegeln unterschiedliche Phasen der Kundenentscheidung wider. Entsprechend unterschiedlich ist auch ihre strategische Bedeutung.

Während problemorientierte Fragen frühzeitig Aufmerksamkeit schaffen können, sind konkrete Anbieterfragen besonders relevant für die engere Auswahl.

Der erste Schritt: Dein Prompt-Universum

Welche KI-Anfragen sind für dein Unternehmen besonders relevant? Klar definierte Prompts helfen dir dabei, die wichtigsten Fragen potenzieller Kund:innen zu identifizieren und die Grundlage für deine KI-Sichtbarkeit zu schaffen.

Du möchtest mehr darüber erfahren, wie du das Thema GEO für dein Unternehmen angehen kannst? Wir freuen uns darauf, deine Fragen in einem persönlichen Beratungsgespräch zu besprechen.

Von der Analyse zur konkreten GEO-Strategie

Wer seine relevanten Kundenfragen kennt und die aktuelle Sichtbarkeit analysiert hat, kann Maßnahmen gezielt priorisieren.

Dabei helfen drei Fragen:

  1. Wo bestehen die größten Sichtbarkeitslücken?

Bei welchen geschäftlich relevanten Anfragen wird das eigene Unternehmen nicht berücksichtigt, während Wettbewerber präsent sind?

  1. Welche Ursachen könnten dahinterstecken?

Fehlen relevante Inhalte, konkrete Anwendungsbeispiele oder externe Erwähnungen? Werden Leistungen unklar oder veraltet dargestellt?

  1. Welche Maßnahmen versprechen den größten Nutzen?

Nicht jede Lücke muss sofort geschlossen werden. Entscheidend sind die Geschäftsrelevanz, das Verbesserungspotenzial und der erforderliche Aufwand.

Mögliche Maßnahmen reichen von der Überarbeitung bestehender Leistungsseiten über branchenspezifische Inhalte und Referenzen bis zum gezielten Aufbau externer Sichtbarkeit.

Anschließend sollte regelmäßig überprüft werden, ob sich die Präsenz bei relevanten KI-Anfragen verändert.

Langfristig geht es nicht allein um mehr Nennungen oder Empfehlungen, sondern darum, KI-Sichtbarkeit in qualifizierte Kontakte und neue Geschäftschancen zu übersetzen.

Fazit: Was Unternehmen jetzt entscheiden sollten

GEO sollte nicht als kurzfristiger Trend oder isolierte Optimierungsmaßnahme betrachtet werden.

Für Geschäftsführung und Marketing geht es vielmehr darum, KI-Sichtbarkeit als Bestandteil der bestehenden Marketing- und Content-Strategie zu verstehen.

Dafür braucht es zunächst Klarheit über drei Dinge:

  • Relevanz: Bei welchen Kundenfragen sollte unser Unternehmen sichtbar sein?
  • Ausgangslage: Wie präsent sind wir dort aktuell?
  • Prioritäten: Welche Maßnahmen können unsere Sichtbarkeit sinnvoll verbessern?

Wer diese Fragen beantworten kann, schafft eine fundierte Grundlage für die weitere GEO-Strategie.

So geht’s weiter: GEO für dein Unternehmen nutzen

Du möchtest herausfinden, welche Rolle KI-Sichtbarkeit für dein Unternehmen spielt und wie du GEO sinnvoll in deine Marketingstrategie integrieren kannst?

In einem persönlichen Beratungsgespräch sprechen wir über deine Fragen rund um GEO, KI-Sichtbarkeit und mögliche Ansätze für dein Unternehmen.
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