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"Hey Alexa, was bedeutet
eigentlich Voice Search?"

vom 8. März 2019 / #Technik #Trends
Voice Search

Sind wir gerade mitten in einer Suchmaschinen Revolution? Knapp 50 Prozent aller 18-34-Jährigen nutzen Voice Search oder „Sprachsuche“ bereits täglich. Für Unternehmen bedeutet eine vermehrte Nutzung von Sprachsuche, dass sie ihre Suchmaschinenstrategie an das Nutzerverhalten ihrer Kunden anpassen müssen.

Wie verändert Voice Search unsere Suchanfragen?

Wir sind es gewohnt bei Suchanfragen am Computer einzelne kurze Keywords ohne Artikel, Bindewörter oder ähnliches in eine Suchmaschine einzutippen. Roboterartige Suchanfragen für eine Roboter-Suchmaschine.

Durch den Nutzen von digitalen Assistenten wie Siri, Alexa, Google Home oder einfach der Google Sprachsuche verändert sich jedoch unsere Interaktion mit digitalen Tools. Wir sprechen diese Assistenten wie einen Menschen an und fragen: „Hey Alexa, zeig mir die besten Computer unter 1000€.“ Oder „Wo finde ich meine IP-Adresse?“. Wir machen dies jedoch nicht bewusst, sondern es passiert einfach, weil wir in unserer zwischenmenschlichen Kommunikation gewohnt sind in Sätzen zu sprechen und nicht in Keywords.

Im Fall von digitalen Assistenten werden die Userinterfaces, also die „Eingabemöglichkeit unserer Interaktion“ vermenschlicht, das heißt sie müssen an die menschliche Art zu kommunizieren angepasst werden. 

 Was ist Voice Search eigentlich?

Voice Search (Sprachsuche) ist eine Suchfunktion bei der über eine Spracheingabe Suchanfragen gestartet werden können. Suchanfragen können über mobile Geräte, digitale Assistenten oder auch über direkt am Desktop verwendet werden.

Laut Google wächst der Bereich Voice Search viel stärker als der Bereich Textsuche. Das hängt damit zusammen, dass wir uns mittlerweile daran gewöhnt haben mit digitalen Assistenten sowie digitalen Assistenten zu reden. Zusätzlich ist es viel einfacher und bequemer kurz zu sprechen als etwas mühsam auf kleinen Tasten einzutippen.

Voice Search ist viel näher an der eigentlichen Intention des Kunden. Wenn man zum Beispiel das Wort „Digitalkamera“ in eine Suchmaschine eingibt, weiß die Suchmaschine nicht ob wir ein Produkt kaufen oder reparieren wollen, oder ob wir nach einem Stock-Foto einer Digitalkamera suchen.

Bei Textsuchanfragen kann die Intention der User nicht eindeutig festgestellt werden.

Bei Voice Search werden Anfragen viel konkreter gestellt und dies ermöglicht es Unternehmen mit relevanten und interessanten Inhalten User direkt abzuholen. Google veröffentlicht gerade ein neues Update des Suchalgorithmus, der, obwohl noch keine Ziele veröffentlicht wurden, wieder sehr stark auf den Inhalt einer Website schaut. Durch eine Bereitstellung von relevanten Inhalten kann also die Suchmaschinenpräsenz sowie der Traffic der eigenen Website gesteigert werden.

Wie funktioniert Voice Search?

Bei Voice Search wird die Anfrage durch Spracherkennung in die Suchmaschine eingeben und dann von dem Sprachassistenten mündlich ausgegeben. Die Umwandlung von gesprochener Sprache wird über „speech recognition“, also die Wahrnehmung der Worte ohne Dialekt oder Akzent und „voice recognition“, die Wahrnehmung der Stimme, gelöst. Dadurch kann es aber zu Verständigungsproblemen zwischen uns und dem Sprachassistenten kommen. In unserer Sprache können wir für den gleichen Suchbegriff verschiedene Begriffe bzw. Worte verwenden.

Um beispielsweise Informationen über die französische Nationalhymne zu erfragen könnten wir „Marseillaise“, „französische Nationalhymne“ oder auch die erste Zeile „Allons enfants de la Patrie“ eingeben und erwarten uns ein ähnliches Suchergebnis. Diese Verknüpfungen sind nur durch „contextual browsing language“ möglich die Informationen in Relation zueinander stellt und deren Verknüpfungen gewichtet. Ohne dieses sogenannte semantische Web wäre eine Sprachsuche also nicht möglich.

Zusätzlich lernen Voiceassistenten mit jeder unserer Sucheingaben. Sie nutzen „machine learning“ also die künstliche Generierung von Wissen aus Erfahrung um mit Anfragen der User besser umzugehen.

Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen bei Voice Search?

In den letzten Jahren veränderten sich Suchmaschinenalgorithmen immer weiter Richtung Inhalten. Nur wer die besten Antworten auf Fragen liefern kann ist in den ersten Rankingpositionen vertreten. Online-Suchmaschinen liefern mehrere mögliche Antworten, ein Sprachassistent jedoch nur eine. 

Damit die Antwort des eigenen Unternehmens ausgegeben wird ist es notwendig den Kunden und seine Intention zu verstehen und kundennutzenorientierte Inhalte für die Leistungen des Unternehmens im richtigen Kontext bereitzustellen. Was bedeutet das nun genau? 

Hier ein einfaches Beispiel. Wenn ein User die Frage „Wer ist Batman?“ stellt möchte er Informationen über den Superhelden und seine Identität bekommen. Wenn die Frage „Was ist Batman?“ lautet, erwartet er sich Informationen über den Comic bzw. eine Superheld von DC Comic.

User wollen nicht nur die richtigen Antworten, sondern sie wollen sie so schnell wie möglich.  Hierzu werden auch Chatbots verwendet. Durch direkte Anfragen können User via Spracheingabe mit dem Bot kommunizeren und erhalten gewünschte Information rund um die Uhr. Ein Chatbot kann zum Beispiel so aussehen:

Mit Hilfe von Chatbots können User schnell an die gewünschte Information gelangen.

Quelle: https://dribbble.com/shots/5382678-Chatbot-DailyUI-013

Voice Search ist nicht einfach nur ein kurzer Trend, sondern wird zum festen Bestandteil unseres „convenience lifestyle“. Unternehmen müssen sich jetzt Voice Search Strategie gestalten um für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein.

Hey Rubikon, könnt ihr mich bei der Umsetzung von Voice Search unterstützen?

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Christoph Stessl ist Digital Marketer bei Rubikon Werbeagentur.
Christoph Stessl, Digital Marketer bei Rubikon Werbeagentur

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